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Bergwaldpalme
Bergwaldpalme
 
 
Flora

In Ecuador wurden nach Angaben von Peter Jørgensen (Botanischer Garten Missouri, USA)  bislang mehr als 16.000 Pflanzenarten bestimmt. Die tatsächliche Zahl dürfte allerdings deutlich höher sein, da die Erforschung dieses Gebietes noch lange nicht abgeschlossen ist.
Nach Schätzungen kommen weltweit etwa 250.000 Gefäßpflanzen vor. Dies bedeutet, dass man über sechs Prozent der auf der Welt vorkommenden pflanzlichen Arten auf einer Fläche findet, die nur 0,2 Prozent der Weltfläche ausmacht. 20 Prozent der Flora ist endemisch, d.h. sie ist nur in dieser Region Ecuadors anzutreffen und kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor. Da der Ecuadorianische Regenwald vom Amazonasbecken bis zur Andenkordillere allmählich ansteigt, finden sich hier auch verschiedene Ökosysteme mit einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen.

Vegetation der Costa
Trockene Buschvegetation ist kennzeichnend für die Küstenwüste und Halbwüsten mit einer Niederschlagsmenge unter 300 mm im Jahr und einer Trockenzeit von neun Monaten. Die wertvollen Mangrovenwälder an der Pazifikküste haben sich an Ebbe und Flut, an das Salz- und Brackwasser sehr gut angepasst.
Mangroven sind Laichplatz und Kinderstube für Garnelen, zahlreiche Fischen, Muscheln und Krebsen. Sie werden für Shrimpsfarmen zerstört, so dass an der Küste Ecuadors nur noch wenige Wälder in der Provinz Esmeralda und am Golf von Guayaquil erhalten sind.

 
 
Epiphyte im Podocarpus
Epiphyte im Podocarpus
 
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